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  • Ballungsraumfernsehen

    Als Ballungsraumfernsehen werden Programmangebote bezeichnet, die sich in ihrer Verbreitung auf einen Ballungsraum beschränken.
  • Ballungsräume

    Bis zum 31.12.2011 wurden die Ballungsräume Hamburg, Berlin und München im Fernsehpanel ausgewiesen. Ballungsräume sind geographisch eindeutig abgegrenzte Regionen mit definierter Bevölkerungsdichte (Verdichtungsraum, Metropole, Wirtschaftsraum). Die Ballungsräume sind große Agglomerationen, in denen die Kernstädte mit ihrem Umland mindestens 750.000 Einwohner erfassen. Es gibt in Deutschland 13 Ballungsräume, die knapp 10% der Gemeinden umfassen und rd. 27% der Bevölkerung.
  • Bandbreite

    Ein Übertragungskanal hat eine untere und obere Grenzfrequenz. Der dazwischenliegende Bereich wird als Bandbreite bezeichnet.
  • Berichtsbasis

    Die Berichtsbasis beschreibt die Anzahl aller Personen, gewichtet (Potential) oder ungewichtet (Fallzahl), die einer Auswertung zugrunde liegen. Die Berichtsbasis kann die Grundgesamtheit abbilden, kann aber auch je nach Personendefinition kleiner sein. Die Berichtsbasis wirkt in Auswertungen als Vorfilter für die Zielgruppe.
  • BIK-Gemeindegrößenklassen

    Die BIK-Gemeindegrößenklassen sind ein Modell zur Einteilung von Gemeinden nach der Zahl der Einwohner (revidiertes Boustedt-Stadtregionenmodell, Boustedt-Klassen). Die BIK-Gemeindegrößenklassen sind Grundlage zur Schichtung des Stichprobensystems (ADM-Mastersample) der GfK Fernsehforschung. Seit 1997 können die BIK-Klassen in den AGF-Auswertungssystemen ausgewertet werden.
  • Bildformat 16:9

    Untersuchungen haben gezeigt, dass das menschliche Sichtfeld eher einem Breitbildformat entspricht. Daher wurde das Standardseitenformat des Fernsehers von Bildformat 4:3 auf das Breitbildformat 16:9 umgestellt. Problematisch ist hierbei, dass viele Sendungen im herkömmlichen Bildformat ausgestrahlt werden, was dann an den zwei schwarzen Balken am linken und rechten Bildschirmrand zu erkennen ist. Heutzutage sind die meisten Fernsehgeräte mit einem Breitbild-Display ausgestattet. Das Format 16:9 ist derzeit der weltweit gültige Standard für HDTV.
  • Bildformat 4:3

    Das Bildformat 4:3, bei dem Bildbreite und -höhe in einem Verhältnis von 1,33:1 stehen, war bis zum Jahr 2007 das Standardbildformat im deutschen Fernsehen und verschwindet momentan zusehends. Das Fernsehen wurde damals in einem Bildformat von 4:3 eingeführt, da die verwendeten Vakuumröhren in den Fernsehgeräten bei diesem Seitenverhältnis leichter zu handhaben und billiger zu produzieren waren, als bei einem Bildformat von 16:9.
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  • Blocknummer

    Die Blocknummer ist eine interne vom Sender vergebene, meist fortlaufende Nummerierung der Werbeinseln Werbeblockinnerhalb einer Stunde / eines Umfelds. Sie ist Bestandteil der achtstelligen Werbeblockcodierung.
  • Blu-ray Disc (BD)

    Die Blu-ray Disc ist seit 2008 das Nachfolgeformat der DVD und kann, dank deutlich größerer Speicherkapazität, bspw. Filme in hochauflösender Qualität aufzeichnen. Die Auflösung ist dabei bei bestmöglicher Bildqualität 6-mal so groß wie bei einer DVD.
  • Bouquet

    Unter Bouquet wird in der Fernsehforschung das gemeinsame Angebot verschiedener Programmangebote eines Programmanbieters unter einem Dach verstanden.
  • Breitband

    Breitband bezeichnet die in Deutschland vorrangige Zugangstechnik ins Internet. Die Verbindungen werden über Breitband deutlich schneller aufgebaut als Verbindungen über ein (Modem).
  • Brutto-Reichweite / Brutto-Kontakte

    Die Brutto-Reichweite (auch Kontaktsumme) ist ein Maß für den Werbedruck. Sie sagt aus, wie viele Kontakte durchschnittlich auf 100 Zielpersonen kommen. Die Brutto-Reichweite ist die Kontaktsumme der durchschnittlichen Sehbeteiligungen in Prozent über die einbezogenen Werbeblöcke einer Kampagne für eine bestimmte Zielgruppe.