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  • EDI-Format

    EDI steht für Electronic Data Interface Change. Das im Werbemarkt eingesetzte EDI-Format ist eine Standardisierung der Datensatzformate für den Datenaustausch innerhalb der Werbebranche, z.B. den Austausch von Tarif-, Programm- und Buchungsinformationen zwischen Vermarktern und Agenturen.
  • Einschaltquote

    Die Einschalt- oder Haushaltsquote ist die durchschnittliche Sehbeteiligung der Haushalte in Prozent.
  • Electronic Programme Guide (EPG)

    Der EPG ist ein elektronischer Programmführer für digitales Fernsehen, der dem Zuschauer einen Überblick über die ausgestrahlten Fernsehprogramme liefert. Der EPG beinhaltet ein Navigationssystem mit programmbegleitenden Informationen und - je nach Leistungsfähigkeit - Suchfunktionen zur Programmauswahl. Elektronische Programmführer werden von den Programmveranstaltern oder Drittanbietern angeboten und sind ebenfalls in den meisten Set-Top-Boxen vorhanden.
  • Empfangsebenen

    Die AGF unterscheidet vier verschiedene Empfangsebenen: IPTV, Satellit, Kabel und Terrestrik. Diese Trennung erfolgte vor dem Hintergrund, dass die Anzahl der empfangbaren Sender für die Fernsehnutzung mit entscheidend ist. Um die Empfangsebenen in ihrer Größe richtig abzubilden, wird dieses Merkmal sowohl bei der Anwerbung als auch für die Gewichtung berücksichtigt. In den Panelhaushalten wird die Empfangssituation durch den Techniker genau festgestellt. Wenn mehrere Empfangebenen im Haushalt vorhanden sind, wird der Haushalt der Empfangsebene mit der höchsten Priorität zugeordnet: (1) IPTV, (2) Satellit, (3) Kabel, (4) Terrestrik. Ein Haushalt mit IPTV- und terrestrischem Empfang wird somit der Empfangsebene "IPTV" zugeordnet.
  • Empfangspotenzial

    Das Empfangspotenzial gibt an, wie viele Personen oder Haushalte einen Sender terrestrisch, über Kabel, über IPTV oder über Satellit empfangen können. Die Empfangbarkeit eines Senders ist gegeben, wenn er mindestens einmal eine Sekunde in einem Panelhaushalt eingeschaltet war. Das Empfangspotenzial eines Senders ist aufgrund dieser Definition immer kleiner als seine technische Reichweite, weil bei der Berechnung der technischen Reichweite nicht der tatsächliche Empfang, sondern die Gesamtzahl aller Haushalte im Verbreitungsgebiet, die theoretisch in der Lage wären, einen Sender zu empfangen, zu Grunde gelegt wird.
  • Encoder

    Ein Encoder bezeichnet eine elektronische Komponente für eine Verschlüsselung bzw. Komprimierung analoger und digitaler Signale, die sowohl durch Hardware als auch durch Software realisiert werden kann. Audio- oder Videosignale werden mit einem Encoder kodiert und komprimiert, um bei langen Datenkanälen möglichst hohe Datenraten zu gewährleisten. Außerdem besitzen komprimierte Dateien eine geringere Datengröße und benötigen somit weniger Speicherplatz.
  • Ethernet

    Unter der Bezeichnung Ethernet wird eine Familie von Netzwerktechnologien zusammengefasst, die die Adressierung, das Rahmenformat und die Zugriffskontrolle auf das Übertragungsmedium gemeinsam haben. Ethernet wurde in den siebziger Jahren im PARC (Palo Alto Research Center), dem Forschungslabor der Firma Xerox, entwickelt. Es handelt sich um eine kabelgebundene Datennetztechnik für lokale Datennetze (so genannte LANs), die den Datenaustausch zwischen allen in einem lokalen Netz (LAN) angeschlossenen Geräten (PC, Drucker etc.) – mittlerweile auch über weite Strecken – ermöglicht. Derzeit sind Übertragungsraten von 10MBit pro Sekunde bis zu 10GBit pro Sekunde möglich.
  • Eurodata TV

    Eurodata TV ist ein Tochterunternehmen des französischen Fernsehforschungsinstituts Médiamétrie. Eurodata TV führt sendungsbezogene Daten aus über 70 Ländern weltweit zusammen. Eurodata TV vermarktet die AGF-Daten im Ausland.
  • Evaluierung

    Unter Evaluierung versteht man die Analyse der Leistung von Mediaplänen und Werbekampagnen.
  • Externe Überschneidung

    Eine externe Überschneidung liegt vor, wenn Personen - zum Beispiel im Rahmen von Media-Mix-Kampagnen - von mehreren Medien bzw. Mediagattungen erreicht werden.
  • Externer Concidental Check (ECC)

    Beim externen Coincidental Check (ECC) wird eine vom Fernsehpanel unabhängige Zufallsstichprobe per CATI nach ihrer Fernsehnutzung zu genau festgelegten Zeiten befragt. Die Ergebnisse der externen Befragung werden mit den zeitgleichen technisch gemessenen Ergebnissen aus dem Fernsehpanel verglichen. Der ECC liefert einen Maßstab für die Repräsentativität und Güte ( Validität) des Fernsehpanels.