Eine Fusion ist ein statistisches Verfahren zur individuellen Übertragung der Merkmale von Befragten/Panelteilnehmern einer
Stichprobe in eine andere Stichprobe. Voraussetzung für die Durchführung einer Fusion ist ein Bestand an gemeinsamen Merkmalen, die in beiden Stichproben vorhanden sein muss. Bei der Fusion werden ausgewählte Merkmale aus der Donoren-Stichprobe (Stichprobe aus der fusioniert wird) in die Rezipienten-Stichprobe (Stichprobe in die fusioniert wird) übertragen. Die Datenübertragung geschieht individuell zwischen Fusionspaaren mit hoher Ähnlichkeit im Hinblick auf ihre gemeinsamen Merkmale. Zentrales Gütekriterium der angewandten Fusionsmethode ist die Erhaltung der Nutzungsstrukturen in der Rezipienten-Stichprobe nach der Fusion. Nach erfolgreicher Fusion können die fusionierten Datenbestände so analysiert werden, als ob sie in einer Stichprobe (
Single Source) erhoben worden wären. Die
AGF nutzt ein Fusionsverfahren zur Abbildung der
Außerhausnutzung.