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  • Infomercial

    Ein Infomercial ist eine Dauerwerbesendung, in der Werbung redaktionell aufbereitet präsentiert wird, aber im Gegensatz zu klassischer Werbung der informative Charakter mehr im Vordergrund steht.
  • Injektion

    Die Injektion ist ein Verfahren zur Komplettierung von fehlenden Daten, die in der Regel durch die Nichtbeantwortung von Erhebungsfragen zustande kommen. So wird z.B. nach Abschluss der jährlichen Strukturerhebung im Fernsehpanel eine Injektion durchgeführt, um fehlende Angaben der Panelmitglieder zu komplettieren. Mit einem mathematischen Algorithmus werden möglichst ähnliche Personen/Haushalten gesucht, deren Merkmale dann zur Komplettierung auf die Personen/Haushalte mit Merkmalslücken übertragen werden.
  • Installation

    Unter Installation wird im System der AGF/GfK Fernsehforschung der Anschluss der TV-Empfangsgeräte eines Panelhaushalts an die Messtechnik verstanden.
  • Institut für Medienanalysen (IFM)

    IFM, Karlsruhe, vermarktet im Auftrag der AGF Daten im Bereich Sportsponsoring in Deutschland.
  • Interaktives Fernsehen

    Interaktives Fernsehen bietet dem Zuschauer einen Rückkanal. Der Zuschauer kann über diesen den Programmablauf steuern, Programme seiner Wahl anzufordern oder diverse Services wie z. B. Homeshopping oder Telebanking nutzen.
  • Intermedia-Datei der ma

    Mit der Einführung des ag.ma-Partnerschaftsmodell wurde 1987 beschlossen, die TV-Daten aus dem System der AGF/GfK Fernsehforschung einmal jährlich in die Media-Analyse (ma) zu fusionieren. Der Datensatz der ma Intermedia wird über Fusionen gebildet. Dabei werden den Rezipienten (Empfänger) aus der ma Pressemedien II fallweise Partner als Donoren (Spender der Mediennutzung) aus dem Datensatz der ma Radio Update und dem Fernsehpanel zugeordnet. Im Intermedia-Datensatz sind die Medien Fernsehen, Zeitschriften, Tageszeitungen und Radio auf Basis der Werbeträgerkontaktchance zählbar. Die Werbeträgerkontaktchance/Werbeträgerreichweite stellt die von der ag.ma beschlossene Währungskonvention für intermediale Vergleichszählungen dar.
  • Intermedial

    Unter intermedial versteht man Vergleiche zwischen verschiedenen Mediengattungen. Intermediale Vergleiche können sich als problematisch erweisen, da den verschiedenen Mediengattungen unterschiedliche Nutzungsmuster zu Grunde liegen und die Nutzung der verschiedenen Medien in der Regel mit unterschiedlichen Methoden erhoben wird.
  • Interne Überschneidung

    Eine interne Überschneidung liegt vor, wenn Personen - zum Beispiel im Rahmen einer Kampagne - mehrmals vom gleichen Medium bzw. der gleichen Mediagattung erreicht werden.
  • Interner Concidental Check (ICC)

    Beim internen Coincidental Check (ICC) wird eine Stichprobe zufällig ausgewählter Panelhaushalte zu genau festgelegten Zeiten telefonisch kontaktiert, um ihr Sehverhalten zu erfragen. Die Befragungsergebnisse werden mit der zeitgleichen technisch gemessenen TV-Nutzung im Haushalt verglichen. Damit wird geprüft, inwieweit sich die Panelmitglieder mit der Fernbedienung korrekt an- und abmelden. Der ICC liefert einen Maßstab für Messgenauigkeit (Reliabilität) des Fernsehpanels.
  • Internet Protocol Television (IPTV)

    Als IPTV bezeichnet man Fernsehen, das über das Internet über breitbandige DSL-Leitungen übertragen wird. Um IP-TV am PC empfangen zu können, muss der Computer über eine entsprechende Software verfügen. Um IPTV am TV-Gerät zu empfangen ist eine spezielle Set-Top-Box erforderlich.
  • Intramedial

    Unter intramedial versteht man Vergleiche innerhalb einer Mediengattung.