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  • Kabel / Kabelnetz

    Die Verbreitung von Kabelfernsehen erfolgt über Kupfer- oder Glasfaserkabel von sogenannten Kabelkopfstationen aus. Die Kabelstrecke von der Kabelkopfstation bis zum Grundstück gehört in der Regel einem Kabelnetzbetreiber. Dieser Abschnitt wird als Netzebene 3 bezeichnet. Die Verteilung vom Grundstück bis in die Wohnung ist im Besitz vieler kleiner Kabelnetzbetreiber wie z.B. Wohnungsbaugesellschaften aber auch der Kabelnetzbetreiber der Netzebene 3. Dieser Abschnitt wird als Netzebene 4 bezeichnet.
  • Kampagnenkontrolle (ex-post)

    Als Kampagnenkontrolle bezeichnet man die Leistungsüberprüfung / Evaluierung einer bereits abgeschlossenen Werbekampagne auf Basis der tatsächlich erzielten Reichweiten.
  • Kampagnenplanung (ex ante)

    Unter Kampagnenplanung versteht man die Auswahl der für die Zielgruppe geeigneten Werbeblöcke/Werbeinseln für eine Werbekampagne vor ihrer tatsächlichen Ausstrahlung. Auf der Basis zurückliegender TV-Daten werden die reichweitenstärksten und/oder kostengünstigsten Werbeumfelder ermittelt. Mit Hilfe von Planungssoftware können dann Indikatoren berechnet werden, die als Prognose für die Leistung der geplanten Kampagne dienen: Indikatoren dafür sind Nettoreichweite, Durchschnittskontakte, Affinität, TKP, TNP, GRP und Kontaktverteilung.
  • Kanalpartagierung

    Reichen die Übertragungskanäle bei analog ausgestrahlten Programmen nicht aus, kann eine Frequenz mit mehreren Programmen, so genannten Fensterprogrammen, belegt werden. Fensterprogramme werden von regionalen Anbietern auf Frequenzen nationaler Sender im zeitlichen Wechsel ausgetrahlt und ersetzen (terrestrisch und in der Regel im Kabel) die Sendungen des Hauptsenders auf dieser Frequenz. Diese Kanelpartagierungen unterliegen der Genehmigungspflicht der Landesmedienanstalten.
  • Klumpung

    Sind mehrere Haushalte pro Sampling Point vorhanden, spricht man von Klumpung. Im Fernsehpanel ist keine Klumpung vorgesehen.
  • Kontaktsummenbildung

    Die Kontaktsummenbildung ist ein Verfahren, mit dem Nutzerschaften über mehrere Sendungen berechnet werden. Personen, die Leistungswerte für mehrere Sendungen der ausgewählten Sendungen aufweisen, werden nicht nur einmal, sondern mehrfach berücksichtigt. Die Kontaktsumme ist die Addition der durchschnittlichen Sehbeteiligungen. Die Berechnung erfolgt in der Regel mit der Methode p-Wert. Wird mit der Methode 0/1 gearbeitet, so ist dies zu kennzeichnen.
  • Kontaktverteilung / Kontaktklassenverteilung

    Je nach der Intensität ihrer Mediennutzung haben die von einer Kampagne erreichten Personen unterschiedliche Kontakthäufigkeiten mit dieser Kampagne. Sie werden ihrer Kontakthäufigkeit entsprechend unterschiedlichen Kontaktklassen zugeordnet. Die Kontaktverteilung zeigt, wie viele Personen auf die einzelnen Kontaktklassen entfallen. Sie wird auch als Maßstab zur Beurteilung der Werbewirkung verwendet.
  • Kumulation

    In der Mediaplanung versteht man unter Kumulation die aufsummierte Bruttoreichweite / Nettoreichweite / Durchschnittskontakte nach einer bestimmten Anzahl von Schaltungen.
  • Kumulations- und Frequenzanalyse (KFA)

    Die Kumulations- und Frequenzanalyse dient der Ermittlung des kurz- und langfristigen Zuschauerwachstums über eine beliebige Auswahl von Sendungen, Werbeblöcken oder Zeitintervallen.
  • Kumulierte Netto-Sehbeteiligung

    Der Begriff kumulierte Netto-Sehbeteiligung beschreibt das Ergebnis einer Kumulations- und Frequenzanalyse, speziell der Nettokumulation, auf Basis der durchschnittlichen Sehbeteiligung. Jede Person, die von mindestens einer Sendung erreicht wurde, geht mit ihrem individuellen Nutzungsanteil bzw. ihrer durchschnittlichen Sehbeteiligung in die Berechnung ein.