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  • Tandem-Spot

    Unter einem Tandemspot versteht man zwei oder mehrere Spots mit identischer oder sich ergänzender Werbebotschaft, die kurz aufeinander folgend innerhalb eines Werbeblocks ausgestrahlt werden.
  • Tarif

    Als Tarif bezeichnet man den offiziellen Brutto-Preis, den ein Sender für die Ausstrahlung eines 30-Sekunden-Spots in einer TV-Werbeinsel berechnet. Der Tarif dient als Grundlage zur Berechnung des TKP in den Auswertungssystemen der AGF.
  • Tarifarten

    Die Tarifarten unterscheiden Tarife und ordnen sie größeren Gruppen zu, z.B. Standardtarife, Eventtarife, Sondertarife. Die Tarifart ist Teil der achtstelligen Werbeblockcodierung.
  • Tausend-Kontakt-Preis (TKP)

    Der TKP gibt an, wie viel investiert werden muss, um mit einem Spot in einem Werbeblock 1.000 Fernsehzuschauer einer Zielgruppe zu erreichen.
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  • Tausend-Nutzer-Preis (TNP)

    Der TNP gibt an, wie hoch die Kosten sind, um 1.000 verschiedene Personen in der Zielgruppe mindestens einmal zu erreichen. Der TNP dient als Wirtschaftlichkeitskriterium zum Vergleich von Kampagnen. Bezogen auf einen einzelnen Werbeblock sind TNP und TKP identisch. Bezogen auf eine Kampagne berechnet sich der TNP mit der Formel:
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  • Technische Reichweite

    Die Technische Reichweite gibt die theoretische Gesamtzahl von Haushalten eines Gebietes an, die technisch in der Lage wären, einen Fernsehsender zu empfangen. Dabei wird aber nicht berücksichtigt, ob alle Haushalte innerhalb der Technischen Reichweite ein Fernsehgerät besitzen oder den betroffenen Sender auch an einem Empfangsgerät im Haushalt eingestellt haben. Betrachtet man dagegen nur noch solche Haushalte, die an ihren Empfangsgeräten einen Sender auch wirklich eingestellt haben (Empfangshaushalte), so spricht man von Empfangspotenzial. Im System der AGF/GfK Fernsehforschung wird nicht die Technische Reichweite ausgewiesen, sondern das Empfangspotenzial.
  • Teilnahmegewichtung

    Die Teilnahmegewichtung wird für die Berechnung von Längsschnittanalysen (zum Beispiel der Kumulations- und Frequenzanalyse) benötigt, bei denen das Sehverhalten von Einzelpersonen über einen längeren Zeitraum analysiert wird. Bei der Teilnahmegewichtung werden alle Haushalte und Personen einbezogen, die mindestens einmal Daten geliefert haben. Je kontinuierlicher die Datenlieferung, desto höher ist das Teilnahmegewicht. Haushalte und Personen, die nur kurzzeitig Daten geliefert haben, haben also einen geringeren Einfluss auf die Analyseergebnisse.
  • Telecontrol

    Die Telecontrol AG, Kriegstetten (Schweiz) wurde 1981 gegründet und ist als Spezialhersteller und -dienstleister im Bereich der Fernseh- und Radiozuschauermessung tätig. Das Unternehmen gehört zur GfK.
  • Telecontrol score (TC score)

    TC score ist ein von der Telecontrol AG entwickeltes Messgerät, mit dem seit 2009 die Fernsehnutzung im Fernsehpanel erfasst wird. Das TC score misst – neben den bisherigen klassischen Empfangswegen Kabel, Terrestrik, Satellit (jeweils analog und digital) und analogen Videorecordern – zusätzlich die Nutzung zeitversetzten Sehens über digitale Aufzeichungsgeräte wie Festplatten- und DVD-recorder sowie die Messung von elektronischen Programmführern (EPG). Eine Integration weiterer Messmodule durch offene Schnittstellen, die auch den Einsatz der Technologien Dritter erlauben, ist jederzeit möglich. Zur Personalanmeldung steht eine Fernbedienung zur Verfügung, auf der sich bis zu 16 Haushaltsmitglieder sowie 16 fernsehende Gäste anmelden können. Fernsehende Gäste werden bei ihrer Anmeldung aufgefordert, Geschlecht und Alter einzugeben.
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  • Telecontrol XL (TC XL)

    Das Telecontrol XL ist ein Messgerät der Telecontrol AG auf Basis einer direkten Frequenzmessung. Dieses Verfahren ermöglicht eine vollständige Erfassung aller Kanäle. Das Verfahren wird alternativ auch "Tuner-im-Meter-Verfahren" bezeichnet. Der Einsatz des TC XL-Messgeräts im AGF-System läuft zum Jahresende 2009 aus.
  • Telepromotion

    Die Telepromotion ist eine Form der Dauerwerbesendung. Es handelt sich um redaktionell gestaltete Werbung für Waren oder Dienstleistungen.
  • Teleshopping

    Unter Teleshopping versteht man eine TV-Einkaufssendung, bei der die Zuschauer die Möglichkeit haben, die vorgestellten Produkte und Dienstleistungen direkt telefonisch, per Fax oder auf einer speziellen Internet-Seite zu bestellen.
  • Teletext (TTX)

    Teletext ist ein vom Sender ausgestrahlter Zusatzdienst, bei dem in nicht ausgenutzten Datenzeilen zusätzliche Informationen auf sogenannten "Teletextseiten" übermittelt werden.
  • Trailer

    Ankündigungs-Spot für Programmformate, Sendungen oder Sender.
  • Transponder

    Der Begriff Transponder setzt sich zusammen aus Transmitter und Responder und ist ein Signalverstärker, der in hochfrequenten Übertragungssystemen mit Satelliten, in terrestrischen Systemen und in optischen Netzen eingesetzt wird. Der Transponder empfängt ein Signal in einer bestimmten Frequenz von der Erde und überträgt es in einer anderen Frequenz großflächig auf die Erde zurück.
  • Triple Play

    Unter Triple Play versteht man das Angebot für Telefonie, Internetzugang und Fernsehen aus einer Hand. Anbieter hierfür sind z.B. Kabelnetzbetreiber oder Telefonieunternehmen.
  • TTX-Leser

    Der Begriff TTX-Leser beschreibt die Nutzer von Teletext mit der Mindestnutzungszeit von einer Sekunde. Jede Person, die Teletext für mindestens eine Sekunde nutzt, wird als Leser für dieses Medium gezählt. Die Berechnung erfolgt analog zur TV-Nutzung (jedoch ohne die Bedingung der Mindestnutzungsdauer eine Minute konsekutiv), d.h. es handelt sich um einen Nettowert. Der Marktanteil für TTX wird auf Basis der Sehdauer analog zur Berechnung des Marktanteils bei TV berechnet.
  • Tuner

    Ein Tuner ist ein Empfangsteil in z.B. TV- oder Radiogeräten. Er wandelt die empfangenen elektromagnetischen Signale in Bild- und Videoinformationen um.
  • TV Control

    TV Control ist eine von DAP entwickelte Auswertungssoftware der AGF, die Planung und Kontrolle von TV-Werbekampagnen in einer Software integriert. TV Control bietet einen direkten Zugriff auf die Einkaufsbestände der Media-Agenturen und die im Markt gebräuchlichen Datenbanken über Bruttowerbeaufwendungen, auf deren Basis Auswertungen eigener Kampagnen sowie die der Konkurrenz durchgeführt werden können.
  • TV Scope / TV Scope Plus

    TV Scope ist eine von DAP entwickelte Auswertungssoftware der AGF. Während TV Scope die Bereiche Reporting und Standardanalysen abdeckt, lassen sich mit TV Scope Plus u. a. Sonderanalysen zur Untersuchung von Zuschauerwachstum, Zuschaueridentitäten, Zuschauerbewegungen und Zuschauerkonstellation durchführen.
  • TV-Gesamt

    Unter TV-Gesamt wird die gesamte Fernsehnutzung aller Personen einer Zielgruppe zusammengefasst, gleich auf welchem Sender diese Nutzung stattfand. Somit kann z.B. analysiert werden, wie viele Minuten eine Personengruppe insgesamt fern sah oder wie viele Personen während einer Sendung oder eines Zeitintervalls überhaupt fern sahen.