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STICHPROBE UND ANWERBUNG

Basis der Stichprobe für die Anwerbung der Panelhaushalte ist das 2005 vom Arbeitskreis Deutscher Marktforschungsinstitute (ADM) eingeführte ADM Stichprobensystem, das aus ca. 53.000 Sampling Points besteht. Diese Sampling Points sind kleinräumige Flächen, die sich aus kleinen Gemeinden, Stadtteilen oder einzelnen Straßenabschnitten zusammensetzen und so das gesamte bewohnte Gebiet der Bundesrepublik abdecken. Auf diese Weise hat jeder Haushalt die Chance, in die Stichprobe für die Anwerbung neuer Haushalte für das AGF-Fernsehpanel zu gelangen.

Hierzu werden dem Interviewer pro Sampling Point genaue Startadressen vorgegeben, verbunden mit einem detaillierten Begehungsplan. Nach einem festgelegten Zufallsverfahren werden Haushalte bestimmt, in denen Interviews durchzuführen sind
(Random-Route-Verfahren).

In das Panel werden dann die Haushalte aufgenommen, die zur Erfüllung der Sollvorgaben benötigt werden. Eine aktive Bewerbung durch die Haushalte für eine Panelteilnahme ist nicht möglich. Die Haushalte erhalten kein Entgelt für ihre Panelteilnahme.

STRUKTURMERKMALE

Bei der Anwerbung für das AGF-Fernsehpanel werden neben den für die Panelsteuerung notwendigen sogenannten Strukturmerkmalen zahlreiche Zusatzmerkmale, wie z.B. die Fernsehausstattung des Haushaltes, der Besitz verschiedener Gegenstände im Haushalt und die Verwendung zahlreicher Konsumgüter sowie die Inanspruchnahme diverser Dienstleistungen, erfragt. Alle Informationen über die Panelmitglieder werden von der GfK Fernsehforschung strikt vertraulich behandelt und stehen nur in anonymisierter Form zur Verfügung.

REGIONALE VERTEILUNG

Die Haushalte im AGF-Fernsehpanel sind über ganz Deutschland verteilt, wobei gewährleistet ist, dass in jedem Bundesland sowie in drei Ballungsräumen mindestens 220 repräsentative Haushalte zur Verfügung stehen. Durch diese Disproportionalität wird sichergestellt, dass auch für kleinere Bundesländer und die Ballungsräume Berlin, Hamburg und München ausreichend Haushalte vorhanden sind. Damit ist die Ausweisung lokaler Fernsehanbieter möglich. Durch die Gewichtung wird die disproportionale Verteilung der Haushalte aufgehoben, sodass jedes Bundesland und jeder Ballungsraum in die Datenanalyse mit so viel Haushalten eingeht, wie es seinem Anteil an der Gesamtbevölkerung entspricht.
Verteilung der Haushalte (62,2 kB)

POTENZIALÜBERSICHT NACH BUNDESLÄNDERN

 (16,9 kB)
Quelle: AGF/GfK Fernsehpanel, pc#tv; Cross Modul, berichtende HH, Fernsehpanel (D+EU), alle Ebenen, Potenzial in Mio., Stand 01.01.2010 Sollvorgaben Fernsehpanel (D+EU) für 2010: ma 2008 Radio II