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VALIDITÄT

Die zweite Grundvoraussetzung für die Akzeptanz des AGF/GfK-Panels und seiner Ergebnisse ist die Validität der erhobenen Daten. Hierbei wird die Übereinstimmung des Fernsehverhaltens der Panelteilnehmer mit dem der Bevölkerung, vor allem hinsichtlich der TV-Nutzungsdauer zu verschiedenen Zeiten, überprüft und verglichen. Hierzu wird regelmäßig der so genannte Externe Coincidental Check (ECC) durchgeführt. Der von der AGF entwickelte ECC vergleicht die im Panel gemessenen Reichweitenniveaus mit den Ergebnissen einer bevölkerungsrepräsentativen Telefonbefragung. Mit der Durchführung des Externen Coincidental Checks beauftragt die AGF in etwa zweijährigem Abstand ein unabhängiges externes Institut.
Der Externe Coincidental Check basiert auf einer repräsentativen Zufallsstichprobe von mehr als 8.000 CATI-Interviews. Die Befragungen werden an vorgeschriebenen Tagen und Uhrzeiten (6 Messzeitpunkte zwischen 18.25 und 20.40 Uhr) durchgeführt. In diesem Telefoninterview wird erfragt, ob und wer im angerufenen Haushalt zum Zeitpunkt des Anrufs ferngesehen hat. Daneben erhebt der Externe Coincidental Check, welches TV-Programm gesehen wurde und welche Nebentätigkeiten während des Fernsehens ausgeübt wurden.

Die so ermittelten Ergebnisse werden zeitpunktbezogen mit den im AGF/GfK-Panel gemessenen Werten auf Übereinstimmung hinsichtlich der Reichweitenniveaus und Senderrelationen überprüft. Die Ergebnisse der Externen Coincidental Checks der Jahre 1995, 1997, 2000, 2002, 2006 und 2010 haben die Validität der im Panel gemessenen Reichweitenwerte bestätigt.
Reichweitenvergleich ECC (14,8 kB)