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ADM-Mastersample

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Das ADM-Mastersample ist ein vom Arbeitskreis deutscher Marktforschungsinstitute (ADM) geschaffenes System für die Ziehung von Stichproben. Das im Fernsehpanel eingesetzte Verfahren der mehrstufig geschichteten Zufallsauswahl von Erhebungseinheiten basiert auf dem neuen ADM-Mastersample für Face-to-Face-Stichproben, das im Fernsehpanel seit dem 01.07.2005 eingesetzt wird.

Affinitäts-Index

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Der Affinitätsindex zeigt an, wie groß die Reichweite in einer bestimmten Zielgruppe im Verhältnis zur Gesamtseherschaft ist. Damit sind Aussagen darüber möglich, ob eine Zielgruppe über- oder unterproportional eine Sendung, einen Werbeblock oder einen Zeitschnitt sieht. Die Formel lautet:

 (1,3 kB)


Ein Affinitätsindex von 140 bedeutet, dass die Sehbeteiligung in einer bestimmten Zielgruppe um 40% höher ist als in der Gesamtseherschaft.

AGF

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Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (Mitglieder: ARD, ZDF, Mediengruppe RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 Media AG und die von ihnen vertretenen Senderfamilien) ist der Auftraggeber der kontinuierlichen quantitativen Fernsehzuschauerforschung in Deutschland. In allen Gremien der AGF sind Vertreter der Agenturen und Werbungtreibenden vertreten.


Die im Auftrag der AGF durch die GfK Fernsehforschung exklusiv für die AGF erhobenen Daten sind im Fernsehmarkt als die gültige Währung für die Werbe- und Programmplanung anerkannt. Die AGF vergibt Lizenzen zur Datennutzung an andere Sender, an Media-Agenturen und Werbungtreibende. Über lizenzierte Datenverwerter stellt sie die AGF-Daten z.B. der Presse, Produktionsfirmen und Sport-Sponsoren im In- und Ausland zur Verfügung.

AGF-Auswertungssysteme

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Die AGF-Software-Palette deckt gleichermaßen die Informations- und Analysebedürfnisse von Programmforschung und Werbeplanung ab. Die zur Verfügung gestellte Software lässt sich nach ihren Funktionen in das Berichtssystem TV-Scope, die Planungssysteme Plan-TV, Plan-TTX, das Kampagnenkontrollsystem TV Control sowie das Sonderanalyse-System TV-Scope plus untergliedern. Die AGF hat DAP mit der Entwicklung und Pflege von Auswertungssoftware beauftragt.

AGF-Konventionen

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Die AGF-Konventionen sind von der AGF vorgegebene Regeln zum Umgang mit dem gesamten Forschungssystem der AGF. Die AGF-Konventionen regeln insbesondere die Weiterberechnung der Daten und die Rechte und Pflichten beim Umgang mit den Daten. Die AGF-Konventionen sind verbindlicher Bestandteil aller Verträge der AGF mit Dritten.

AGF-Werbekundenabonnement

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Die AGF vergibt im Rahmen des AGF-Werbekundenabonnements Rechte zur Datennutzung an Werbeagenturen und Werbungtreibende. Das AGF-Werbekundenabonnement beinhaltet den Zugang zu den Daten und der dazugehörenden Auswertungssoftware. Das AGF-Werbekundenabonnement ist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut, sodass Basisinformationen zur Fernsehnutzung zu einem günstigen Einstiegspreis erhältlich sind. Der Preis steigt mit dem erweiterten Zugriff auf die Daten und der Anzahl der Auswertungssysteme.

Aggregierte Daten

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Unter aggregierten Daten versteht man die Zusammenfassung von Einzelwerten zu größeren Einheiten, z.B. der sekundengenau gemessenen Nutzungswert für Sender zu größeren Zeitschienen. Die ursprüngliche Information ist dann nicht mehr in ihrer Detailliertheit vorhanden. Aggregationen werden durchgeführt, um für die jeweilige Aufgabe die optimale Datenstruktur zu erhalten. Je höher die Datenbasis aggregiert ist, desto kürzer ist die Rechenzeit, aber desto weniger Auswertungsvarianten sind möglich.

Analog / analoges Fernsehen

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Ein analoges Fernsehbild besteht aus einer Folge von 25 übertragenen Einzelbildern pro Sekunde. Bilder und Töne werden wellenförmig in Form vieler Zustandsmeldungen übertragen. Das analoge Fernsehbild besteht aus 625 Bildzeilen, von denen jedoch nur 576 Zeilen für die Darstellung des Bildinhalts genutzt werden. Die nicht genutzten Zeilen bezeichnet man als Austastlücke, in denen z.B. Teletext-Informationen übertragen werden.

Analoge Übertragung
- erfolgt in Wellen
- viele Zustände

 (24,7 kB)

Anwerbung

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Die Anwerbung eines Haushalts für das Fernsehpanel erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren. Im Rahmen eines Screening-Interviews wird zunächst ermittelt, ob der Haushalt im Hinblick auf soziodemografische Merkmale und TV-Empfangsbedingungen die Sollvorgaben für das Fernsehpanel erfüllt. Wenn dies der Fall ist, wird der Haushalt in einem nächsten Schritt für das Fernsehpanel angeworben. Im Rahmen eines Anwerbeinterviews werden weitere Informationen über den Haushalt analog der Strukturerhebung erfasst. Hierauf folgt die Installation der Messtechnik und die Aufnahme des Haushalts in die tägliche Berichterstattung.

Applikationen

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Eine Set-Top-Box kann zusätzlich zu Radio- und TV-Programmen weitere Anwendungen empfangen, die als Applikationen bezeichnet werden, z.B. der EPG.

Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma)

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Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e. V. (ag.ma) ist ein Zusammenschluss von Werbungtreibenden, Agenturen und Medien mit dem Ziel, die Leistung von Werbeträgern und deren Nutzern zu analysieren. Die von der ag.ma zu diesem Zweck jährlich durchgeführte Untersuchung ist die Media-Analyse. Die in der ma erhobenen Daten stellen eine wichtige Planungsgrundlage für die Mediengattungen Funk, Print und Online dar. Die ma liefert die Außenvorgaben für die soziodemografische Aussteuerung und Gewichtung des Fernsehpanels. Die AGF stellt TV-Daten aus ihrem Fernsehpanel für die intermediale Planung im Rahmen der ag.ma-Intermedia-Datei zur Verfügung.

Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL)

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Mit dem Begriff ADSL wird derzeit die am meisten verwendete Anschlusstechnik von Breitbandanschlüssen bezeichnet. Im Unterschied zum DSL werden die in das Internet übermittelten Daten (Upload) mit einer kleineren Geschwindigkeit übertragen, als die Dateien zum Rechner beim Konsumenten (Download). ADSL kann bei analogen und auch digitalen Telefonanschlüssen eingesetzt werden. Prinzipiell handelt es sich bei einer ADSL-Verbindung um zwei Modems, die an einer Telefonleitung angeschlossen sind und per USB-Schnittstelle oder Netzwerkkarte mit dem Computer verbunden sind.

Audience Flow

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Audience Flow-Analysen untersuchen die identische Seherschaft aufeinanderfolgender Sendungen. Sie geben Aufschluss darüber, welcher Anteil der Seherschaft einer untersuchten Sendung von der vorherigen Sendung übernommen bzw. an die anschließende Sendung übergeben werden konnte. Der Audience Flow ist ein Indikator für die Bindung der Zuschauer an das Programm.

Aufstockung

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Unter Aufstockung versteht man im Fernsehpanel die Erhöhung der Zahl der Panelhaushalte. Zum einen lässt sich mit einer Aufstockung die Validität der Daten im regionalen Bereich verbessern, zum anderen stehen mehr Fälle für die Analyse von tiefer gegliederten Zielgruppen zur Verfügung. Im Fernsehpanel ist die Auswertungsqualität der AGF-Daten für kleinere Bundesländer und Ballungsräume durch eine regionale Erhöhung der Zahl der Panelhaushalte (=disproportionale Aufstockung) gesichert.

Ausweisungsregeln

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Die AGF hat Ausweisungsregeln definiert, die Grenzen der Ausweisbarkeit von Nutzungswerten für Sender, Zielgruppen und Gebiete festlegen: Liegt die Fallzahl der Empfangshaushalte eines Senders unter 125, wird im Auswertungssystem eine Warnung ausgegeben. Für Zielgruppenauswertungen liegt die Mindestfallzahlgrenze bei 80. Liegt eine geringere Fallzahl zugrunde, muss diese angegeben werden. Bei weniger als 30 Fällen ist die Auswertung nicht mehr zulässig. Ergebnisse für ein Gebiet (Bundesland, Ballungsraum, Kombination von Bundesländern) dürfen nur ausgewiesen werden, wenn dort mindestens 220 Haushalte im Fernsehpanel installiert sind.

Außenvorgaben

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Außenvorgaben (Sollvorgaben) sind externe Vorgaben für die strukturelle Zusammensetzung des Fernsehpanels. Sie sind relevant für den Aufbau, die Steuerung und die Gewichtung des Fernsehpanels. Die Außenvorgaben für soziodemografische Merkmale werden der Media-Analyse (ma) entnommen. Für die Optimierung und Steuerung der Panelstrukturen sowie für die Gewichtung und Hochrechnung sind dabei vor allem folgende Außenvorgaben aus der ma von besonderer Wichtigkeit:

  • regionale Verteilung der Haushalte bzw. Personen nach Bundesländern, Regierungsbezirken und Gemeindegrößenklassen
  • Angaben zu Haushaltsgröße, Alter und Schulbildung des Haupteinkommensbeziehers
  • Informationen über das Vorhandensein von Kindern im Haushalt
  • Empfangsebenen: Kabel, Terrestrik, Satellit
  • Informationen zur Ausstattung mit TV-Geräten im Haushalt

Außerhausnutzung

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Die AGF definiert die Außerhausnutzung als TV-Nutzung eines Gastes, die per Fusion auf ein zum Nutzungszeitpunkt nicht-fernsehendes Panelmitglied übertragen wird. Für die Fusion dienen prinzipiell Panelmitglieder, die in einem Mantelintervall von 60 Minuten vor und nach der Gästenutzung nicht ferngesehen haben. Gemeinsame Merkmale für die Fusion sind Alter und Geschlecht. Als weitere Faktoren für die Auswahlwahrscheinlichkeit eines geeigneten Panelmitglieds für die Fusion gehen die Häufigkeit der Außerhausnutzung nach Selbstauskunft (aus der Strukturerhebung), die TV-Nutzung der letzten 28 Tage und die Regionalität in die Fusion ein. Die Außerhausnutzung ist seit 01.07.2009 Bestand der AGF-Währung.