RELIABILITÄT

Eine weitere Voraussetzung zur Gewinnung reliabler Reichweitendaten ist die korrekte Bedienung des Messgerätes. Zur Überprüfung des Anmeldeverhaltens nutzt die AGF den Internen Coincidental Check (ICC). Der ICC untersucht, ob sich die Panelteilnehmer korrekt am Messgerät an- und abmelden. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wird diese Untersuchung von der GfK Fernsehforschung selbst unter Kontrolle der AGF durchgeführt. Bei einer repräsentativen Auswahl von ca. 1.300 Haushalten aus dem AGF-Fernsehpanel werden CATI-Interviews durchgeführt.

Hierbei wird eine Person im Haushalt befragt, die Auskunft über die Fernsehnutzung aller Haushaltsmitglieder geben kann und mindestens 14 Jahre alt ist. Beim ICC ist die Befragung auf vorgegebene Tage und Zeitschnitte (19.00 bis 21.15 Uhr) festgelegt. Es wird abgefragt, ob und wer zum Zeitpunkt des Anrufs ferngesehen hat, welche Sender genutzt wurden und ob Nebentätigkeiten während des Fernsehens stattfanden.

Die so erhobenen Informationen werden gesondert für jeden einzelnen Panelhaushalt und Panelteilnehmer – exakt zeitpunktbezogen – auf Übereinstimmung mit den im betreffenden Haushalt gemessenen Werten überprüft.


Die bisher durchgeführten ICCs bestätigen ein überaus korrektes An- und Abmeldeverhalten der Panelteilnehmer.

Aufgrund des aufwändigen Untersuchungsdesigns
wird der ICC nicht jährlich, sondern im Abstand von
ca. drei Jahren durchgeführt.

Reliabilität bezeichnet die Zuverlässigkeit und Messgenauigkeit eines angewandten Messverfahrens. Im AGF-System dient der interne Coincidental Check der Reliabilitätsprüfung.