VALIDITÄT

Um die Validität des AGF-Systems und seiner Ergebnisse zu überprüfen, wird die Übereinstimmung des Fernsehverhaltens der Panelteilnehmer mit dem der Bevölkerung, vor allem hinsichtlich der TV-Nutzungsdauer zu verschiedenen Zeiten, überprüft und verglichen. Hierzu wird regelmäßig der so genannte Externe Coincidental Check (ECC) durchgeführt.

Der von der AGF Videoforschung entwickelte ECC vergleicht die im Panel gemessenen Reichweitenniveaus mit den Ergebnissen einer bevölkerungsrepräsentativen Telefonbefragung. Mit der Durchführung des Externen Coincidental Checks beauftragt die AGF Videoforschung in etwa dreijährigem Abstand ein unabhängiges externes Institut.

Der ECC basiert auf einer repräsentativen Zufallsstichprobe von mehr als 8.000 CATI-Interviews. Die Befragungen werden an vorgeschriebenen Tagen und Uhrzeiten (6 Messzeitpunkte zwischen 18.25 und 20.40 Uhr) durchgeführt. In diesem Telefoninterview wird erfragt, ob und wer im kontaktierten Haushalt zum Zeitpunkt des Anrufs ferngesehen hat, und zwar für relatime und zeitversetzte Nutzung. Daneben erhebt der ECC, welches TV-Programm gesehen wurde und welche Nebentätigkeiten während des Fernsehens ausgeübt wurden.

Die so ermittelten Ergebnisse werden zeitpunktbezogen mit den im AGF-Fernsehpanel gemessenen Werten auf Übereinstimmung hinsichtlich der Reichweitenniveaus überprüft.


Die Ergebnisse der ECCs
der Jahre 2000, 2002, 2006, 2010 und 2014
haben die Validität der im Panel gemessenen
Reichweitenwerte bestätigt.

Aufgrund des aufwändigen Untersuchungsdesigns
wird der ECC nicht jährlich, sondern im Abstand von
ca. drei Jahren durchgeführt.

Validität bezeichnet die Gültigkeit eines Messverfahrens.
Sie gibt an, ob und in welchem Maß ein Verfahren misst, was es messen soll.

Im AGF-System dient der externe Coincidental Check der Validitätsprüfung.