ANSATZ FÜR DIE VIDEOSTREAMING-MESSUNG

Hybrider Messansatz

Für die Messung von Online-Bewegtbildinhalten hat die AGF Videoforschung zusammen mit Nielsen einen hybriden Messansatz entwickelt: Dieser besteht einerseits aus dem so genannten Desktop-Panel mit 15.000 monatlich aktiven Panelisten und andererseits aus einer Zensusmessung, die eine Vollerhebung für die an der Messung teilnehmenden Angebote darstellt.

Beim Desktop-Panel handelt es sich um eine repräsentative Stichprobe von etwa 15.000 Panelisten. Es gehen nur die Panelisten in die Stichprobe mit ein, die innerhalb der vergangenen 30 Tage - also des vergangenen Monats - ihren mit der Messsoftware ausgestatteten PC oder Laptop mind. einmal aktiviert haben. Die Messung auf den Geräten erfolgt mit einer von Nielsen entwickelten Messsoftware. Mit dieser Software wird die Videonutzung der Panelisten auf den entsprechenden Geräten erfasst und an Nielsen übermittelt.

Die zweite Säule der Messung basiert auf einer Vollerhebung der an der Messung teilnehmenden Angebote, der so genannte Zensusmessung. Um an dieser Messung teilzunehmen, muss der Anbieter in den entsprechenden Player eine Messbibliothek implementieren, die Nutzungsdaten erhebt und an Nielsen überträgt, wo die Daten im Produktionsprozess weiter verarbeitet werden.

Bei der Zensusmessung werden neben den für die Messung obligatorischen Daten (u.a. Timestamp und URL) auch weitere Informationen an Nielsen übermittelt, die u.a. Informationen über das abgespielte Video enthalten und vom jeweiligen Anbieter mittels Content Management System befüllt werden.

Die hybride Messung ist notwendig, um einerseits die vollständigen Abrufzahlen eines Videoinhalts zu messen und auf der anderen Seite Informationen darüber zu erheben, welche Zielgruppen den entsprechenden Inhalt genutzt haben. Die Datentiefe von reiner Web-Analytics-Software ist hierfür nicht ausreichend.

Kalibrierung schließt die Lücke

Trotz Bevölkerungsrepräsentativität und Gewichtung reichen die Nutzungsniveaus der Panelmessung nicht an die der Zensusmessung heran. Unter anderem liegt dies daran, dass in den Zensusdaten beispielsweise auch die Nutzung von Arbeitsplätzen aus enthalten ist, die das Panel per Definition nicht abbildet.

Deswegen hat die AGF Videoforschung mit ihrem Dienstleister Ankordata ein elaboriertes statistisches Verfahren entwickelt, das die Nutzungslücke schließt - die Kalibrierung.

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