AUSWERTUNGSSOFTWARE

Die AGF-Software-Palette deckt gleichermaßen die Informations- und Analysebedürfnisse von Programmforschung und Werbeplanung ab. Sie lässt sich nach ihren Funktionen in Standard-Berichtssysteme, Planungssysteme und Systeme für Sonderanalysen untergliedern.

Die AGF hat DAP GmbH mit der Entwicklung und Pflege von Auswertungssoftware beauftragt. Die einzelnen Module zur Analyse von Fernsehnutzungsdaten sind Windows-basiert und werden bei den Anwendern vor Ort installiert.

Tagesaktuelle Daten

Im Rahmen der Übernachtberichterstattung stehen in den AGF-Auswertungssystemen ab 8:30 Uhr die vorläufig gewichteten Reichweiten des Vortages zur Verfügung. Die wenigen beim nächtlichen Abruf nicht im ersten Anlauf erreichten Haushalte werden noch zwei weitere Tage versucht abzurufen, sodass nach vier Tagen die endgültig gewichteten Daten vorliegen. Die Berichtsquote der Haushalte liegt mit kontinuierlich ca. 98% auf sehr hohem Niveau. Die Daten können täglich von zentralen Servern bei der GfK Fernsehforschung und DAP GmbH auf lokale Rechner beim Anwender geladen werden. Alternativ zur lokalen Datenhaltung kann auch auf dem zentralen Server bei der GfK Fernsehforschung in Nürnberg gerechnet werden.

Flexible Definition von Nutzungseinheiten

Die AGF-Software bieten dem Anwender ein hohes Maß an Flexibilität bei der Definition von Nutzungseinheiten. Sendungen und Werbeblöcke können von den Sendern und Werbemarktpartnern beliebig angefiltert und zusammengefasst werden. Sendungen können darüber hinaus nach von der AGF festgelegten Kategorien auch nach Genres, im Rahmen der so genannten Programmcodierung, ausgewertet werden. Agenturen und Werbungtreibende können Auswertungen in 5-Minuten-Intervallen über beliebige Zeiträume durchführen. Daneben besteht volle Flexibilität bei der Zielgruppendefinition. Durch die Verwendung von Personen-Individuellen Nutzungsdaten (PIN-Daten) können auf der Basis der in der Strukturerhebung erfassten Merkmale (u.a. Soziodemographie, Geräteausstattung und Produktverwenderschaften) beliebige Zielgruppen von den Anwendern gebildet werden. Die Kombinationsmöglichkeiten zur Analyse des Sehverhaltens ist somit nahezu unbegrenzt möglich.