Glossar

Von A wie AGF Videoforschung bis Z wie zeitversetzte Nutzung – hier werden die wichtigsten Fachbegriffe der Bewegtbildforschung erläutert.

Zeitversetzte Nutzung

Zeitversetzte Nutzung umfasst eine Fernsehnutzung, die an 3 Folgetagen nach dem Ausstrahlungstag stattfindet. Sie ist seit 01.07.2009 durch Wiedergabe an DVD- oder Blu-ray-Recordern, DVR und VCR Bestandteil im AGF-System.

Für die Abbildung in den Auswertungs- und Planungssystemen wird zwischen produktbezogener und rezipientenbezogener zeitversetzter Nutzung unterschieden:

  • Bei der produktbezogenen Betrachtung werden alle Nutzungsvorgänge bis zu 3 Tage nach Ausstrahlungstag dem Leistungswert der Ausstrahlung hinzugerechnet. Dies gilt für Sendung, Werbung und Zeitschnitt gleichermaßen.
  • Bei der rezipientenbezogenen Betrachtung setzt sich der Leistungswert eines Senders wie folgt zusammen: Neben der Live- (oder realtime-) Nutzung fließt sämtliche zeitversetzte Nutzung im ausgewählten Zeitraum (maximal -7-Tage) des betrachteten Senders in die Berechung des Leistungswertes mit ein, also auch von älteren Aufnahmen auf VCR, PVR, DVD-Recorder, angeschlossene Speichermedien wie z.B. USB-Festplatten u.ä.. Die Information, um welche aufgezeichneten Programme es sich dabei handelt, geht hierbei allerdings verloren, sodass diese Sichtweise nur auf Zeitschnitte anwendbar ist.


Am 25.02.2015 wurden die Begriffe realtime-, zeitverzögerte und zeitversetzte Nutzung durch live und non-live ersetzt.

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