Glossar

Von A wie AGF Videoforschung bis Z wie zeitversetzte Nutzung – hier werden die wichtigsten Fachbegriffe der Bewegtbildforschung erläutert.

Die DAP GmbH ist ein IT-Dienstleister im Bereich Markt- und Medienforschung, der von der AGF mit der Entwicklung von Auswertungssoftware für die AGF-Daten beauftragt wurde. Das AGF-Softwareangebot umfasst VIDEOSCOPE, VIDEOSCOPE PLUS, TV CONTROL, PLAN TV und WEBCROSS.

Die Datenrate umfasst die Anzahl der übertragenen Bits pro Zeiteinheit und ist entscheidend für die Übertragungsqualität von Fernsehbildern. Die Angabe erfolgt in Megabit pro Sekunde (MBit/s).

Im Rahmen des hybriden Ansatzes erfolgt die Streaming-Messung neben der Zensus-messung auch im Desktop-Panel. In diesen Daten sind Strukturinformationen zu Personen (z.B. Alter, Geschlecht) enthalten. Zensus- und Panelmessung werden im Rahmen der Kalibrierung angeglichen (Nutzungsniveauanpassung). Das Desktop-Panel besteht aus ca. 15.000 aktive Panelisten, die Videostreaming-Nutzung über ihren privaten/persönlichen PC oder Notebook/Laptop messen lassen.

DVB-C ist der Standard zur Übertragung digitaler Rundfunksignale über Kabel.

DVB-S ist der Standard zur Übertragung digitaler Rundfunksignale über Satellit.

DVB-T ist der Standard zur Übertragung digitaler terrestrischer Fernsehsignale.

Digital-Receiver sind Zusatzgeräte oder direkt ins Fernsehgerät integrierte Module zum Empfang von digitalem Fernsehen und digital ausgestrahlten Radioprogrammen. Je nach Ausstattung können Digital-Receiver auch andere digitale Dienste empfangen.

Digitales Fernsehen beschreibt die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen. Bei der digitalen Übertragung werden die herkömmlichen (analogen) Bilder und Töne in einen binären Code (0 und 1) umgewandelt. Im Gegensatz zu der analogen Übertragung wird jedoch nicht mehr jedes Einzelbild vollständig übertragen, sondern nur noch der Teil, der sich von Bild zu Bild tatsächlich verändert. Durch dieses Verfahren der Datenkompression (bspw. mpeg) können pro Frequenz mehr digitale als analoge Programme übertragen werden. Zum Empfang digitaler Bild- und Tonsignale ist ein Digital-Receiver erforderlich.

Der Digitalisierungsgrad ist eine Kennzahl zur Messung der Digitalisierung des Fernsehempfangs in der Bundesrepublik Deutschland. Er gibt den Anteil der Haushalte an, die ihr Fernsehprogramm über digitale Übertragungsmöglichkeiten, z.B. digitales Kabel oder IPTV, empfangen.

DSL ist eine Abkürzung für Digital Subscriber Line und bezeichnet einen Übertragungsstandard, bei dem Daten mit hohen Übertragungsraten über eine zweiadrige Kupferleitung des Telefonnetzes gesendet und empfangen werden können. Da die DSL-Daten in einem anderen Frequenzbereich übertragen werden als die Telefondaten (Sprache oder Fax), kann gleichzeitig telefoniert und im Internet gesurft werden. Die Verbindung über DSL bietet außerdem im Gegensatz zu den früheren Modem- und ISDN-Verbindungen deutlich schnellere Internetverbindungen.

Der Durchschnittskontakt gibt die Anzahl der Kontakte an, die durchschnittlich auf eine Person entfallen; er entspricht dem Quotient aus Kontaktsumme zu Sehbeteiligung. Wird mit der Methode 0/1 gearbeitet, so ist dies zu kennzeichnen.

DVB ist eine Abkürzung für Digital Video Broadcasting (dt.: Digitaler Videorundfunk) und bezeichnet den internationalen Übertragungsstandard beim digitalen Fernsehen. Die Übertragung digitaler Rundfunksignale erfolgt dabei über Datenkompression (siehe mpeg). Mit dem Zusatz C, S, oder T wird jeweils der Übertragungsweg der Signale gekennzeichnet, d.h. Kabel, Satellit oder Terrestrik. In Deutschland wird die Entwicklung von DVB-H – ermöglicht
die Übertragung von digitalem Fernsehen auf mobilen Endgeräten wie z.B. Smartphones – derzeit nicht weiter verfolgt. Die Zusätze S2, C2, oder T2 beschreiben den Standard für das hochauflösende Fernsehen.

DVR ist eine Abkürzung für Digital Video Recorder (dt.: Digitaler Videorecorder) und beschreibt einen Festplattenrecorder, der eine Festplatte zum Aufzeichnen von Programmen beinhaltet. Er ermöglicht den Start der Wiedergabe eines Programmes noch während seiner Aufnahme. Dies wird als Time Shift bezeichnet.