Glossar

Von A wie AGF Videoforschung bis Z wie zeitversetzte Nutzung – hier werden die wichtigsten Fachbegriffe der Bewegtbildforschung erläutert.

Die Längengewichtung ist ein Verfahren zur Gewichtung von Sendungen unterschiedlicher Längen. Sie wird standardmäßig bei der Berechnung von durchschnittlichen Leistungswerten über mehrere Sendungen hinweg verwendet. Jede Sendung geht ihrer Länge entsprechend gewichtet in den Durchschnittswert ein. Dadurch ist gewährleistet, dass längere Sendungen einen größeren Einfluss auf den Durchschnittswert haben als kürzere Sendungen.

Linear Videos Ads bezeichnen eine Unterform der In-Stream Video Ads, bei der Werbebotschaften vor, zwischen oder nach dem Video Content platziert werden. Die Werbung wird hierbei linear geschaltet, d.h. sie läuft nie zeitgleich zum Video Content. Es wird weiter zwischen Pre-, Mid- und Post-Rolls sowie Interactive Video Ads unterschieden.

Lineares Fernsehen beschreibt den vom Anbieter vorgegebenen sequenziellen Programmfluss von Fernsehinhalten, der vom Zuschauer nur in derselben zeitlichen Abfolge genutzt werden kann.

Livestreams bezeichnen Video Streaming Angebote, die in Echtzeit im Internet ausgestrahlt werden. Nutzer können durch diese Direktübertragung verschiedene Events wie z.B. Fußball live im Internet verfolgen.

Lizenzsender sind Sender, die einen Vertrag mit der AGF zum Datenbezug unterzeichnet haben. Die AGF unterscheidet zwei Lizenzangebote für Lizenzsender: die "Systempartizipation", die Zugang zu allen im System verfügbaren Daten beinhaltet und den "systemunabhängigen Datenbezug", der zum Bezug vorgefertigter elektronischer Berichte berechtigt.

LTE ist eine Abkürzung für Long Term Evolution und bezeichnet eine Übertragungstechnologie, die ein sehr schnelles Internet sowie die mobile Nutzung von VoD-Angeboten oder Videotelefonie ermöglicht. Die Datenübertragung mit LTE ist ein verbreiteter Standard für 4G-Mobilfunknetze. Ähnliche Leistungen bei Datenübertragungen waren bisher nur bei Glasfaserleitungen möglich.