Glossar

Von A wie AGF Videoforschung bis Z wie zeitversetzte Nutzung – hier werden die wichtigsten Fachbegriffe der Bewegtbildforschung erläutert.

Validität bezeichnet die Gültigkeit eines Messverfahrens. Sie gibt an, ob und in welchem Maß ein Verfahren fehlerfrei misst. Im AGF-System dient der ECC der Validitätsprüfung.

VAST ist eine Abkürzung für Digital Video Ad Serving Template und beschreibt ein Template, das die Kommunikation zwischen einem Video-Player und einem Adserver ermöglicht. Es wurde vom Interactive Advertising Bureau (IAB) veröffentlicht.

VCR ist eine Abkürzung für Video Cassette Recorder (dt.: Videorecorder) und bezeichnet Geräte zur Aufnahme und Wiedergabe von Audio- und Videosignalen wie z.B. Fernsehsendungen. Sendungen können aufgenommen und zu einem späteren Zeitpunkt – auch an einem anderen Fernsehgerät – durch eine Videokassette abgespielt werden.

Der Vermarkter (Streaming) ist der Anbieter der Videos verschiedener Publisher. Es kann vorkommen, dass sich der Vermarkter (Streaming) vom Vermarkter (TV) unterscheidet. Der Vermarkter (Streaming) spielt in der Produktion eine bedeutende Rolle, da dieser für die Kalibrierung benötigt wird. Außerdem werden Angebote/Angebotseinheiten zu Vermarktern zugeordnet.

Verweildauer gibt die durchschnittliche Sehdauer der Nutzer einer Sendung an. Sie umfasst nur die Personen, die tatsächlich ferngesehen haben.

VDSL ist eine Abkürzung für Very High Speed Digital Subscriber Line und bezeichnet als Anschlusstechnik von Breitbandanschlüssen eine Variante von DSL. Die Technik erlaubt wesentlich höhere Datenübertragungsraten über Kabelnetze als mit DSL oder ADSL.

Video Streaming-Nutzung beschreibt die Nutzung von Bewegtbildinhalten über einen Computer, ein anderes mobiles Gerät oder über IP-basierte Services auf individuelle Anforderung des Nutzers. Sie ist neben der Fernsehnutzung ein wichtiger Teil der Bewegtbildnutzung.

Die AGF Videopotenziale ist die ab 01.01.2021 wirksame Außenvorgabenstudie der AGF.
Die Außenvorgabe besteht aus der CATI-Erhebung „Potenziale“, die gemeinsam mit der AGOF unter dem Dach der Agma durchgeführt wird und der Plattformstudie mit in-Home CAPI-Interviews. Beide Studien liefern soziodemographische Strukturen und TV-spezifische Kennwerte (wie z.Bsp. Empfangsebenen). Aus der Plattformstudie kommen zudem die Plattformvorgaben für das Fernseforscgungspanel. Die AGF Videopotenziale wird an der amtlichen Statistik, de Mikrozensus, gewichtet.

VIDEOSCOPE ist eine von der DAP GmbH entwickelte Auswertungssoftware der AGF zur Erstellung von standardisierten Auswertungen für die Bewegtbildnutzung. Die Software ist die Weiterentwicklung von TV Scope für die Analyse konvergenter Nutzungsdaten, die neben TV-Daten auch Videostreaming-Nutzungsdaten (Desktop und Laptop) enthalten.

VIDEOSCOPE PLUS ist die Erweiterung des AGF-Auswertungssystems VIDEOSCOPE um Sonderanalysen. Die Software dient der detaillierten Untersuchung von Zuschauerwachstum, -identitäten und -bewegungen über mehrere TV-Sendungen hinweg (Audience Flow, Nutzungsüberschneidungen etc.). Die Sonderanalysen umfassen Kumulations- und Frequenzanalysen, Identitätsanalysen, Herkunfts- und Verbleibanalysen, sowie Kombinations- und Konstellationsanalysen.

VoD ist eine Abkürzung für Video on Demand (dt.: Video auf Abruf) und ist ein Service der es ermöglicht, zu jeder beliebigen Zeit aus einer Auswahl von Videos ein Angebot abzurufen und dieses anzusehen.

Vollprogramme decken im Gegensatz zu Spartenprogrammen ein breites Spektrum an Inhalten aus den Bereichen Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung ab. Sie orientieren sich an den allen Fernsehzuschauern und nicht an einzelnen Zielgruppen.

VOSDAL ist eine Abkürzung für Viewing On Same Day As Live und bezeichnet die zeitverzögerte Nutzung.