Glossar

Von A wie AGF Videoforschung bis Z wie zeitversetzte Nutzung – hier werden die wichtigsten Fachbegriffe der Bewegtbildforschung erläutert.

Die Währungsbasis bietet in TV Scope als Datenfilter die Möglichkeit, bestimmte Stammdaten und Nutzungsdaten als Auswertungsbasis für Zählungen zu filtern.

Watermarking ist die Überlagerung von Audio- oder Videosignalen mit für den Nutzer unhörbaren oder unsichtbaren Informationen, die im Bereich der Fernsehnutzungsmessung zur Erkennung von Sendern bzw. Content verwendet werden. Die Watermarking-Informationen werden mit speziellen technischen Verfahren aus den Audio-Videosignalen ausgelesen. Je nach mitgegebener Information kann Watermarking für die Fernsehnutzungsmessung, aber bspw. auch im Bereich des digitalen Rechtemanagements verwendet werden.

Web-only ist eine Information, die in den c-Variablen mitgeliefert wird. Sie dient der Identifizierung von Videos, die ausschließlich im Internet zu finden sind. Dies können unter anderem Previews, als auch exklusive Streaming-Videos sein.

Web-TV beschreibt die kostenfreie Übertragung von Fernsehinhalten über das Internet. Die Fernsehsendungen werden hierbei per Streaming über DSL übertragen.

WEBCROSS ist eine Online-Anwendung der DAP GmbH, die im Auftrag der AGF Videoforschung entwickelt wurde. Der Schwerpunkt von WebCross liegt in der Visualisierung von konvergenten Nutzungsdaten der AGF, die neben TV-Daten (30-Minuten-Schritte) auch Videostreaming-Daten (Angebotseinheit-Ebene) enthalten. WebCross steht den Kunden der AGF für Analysen zur Verfügung.

Werbeblöcke sind Bündelungen von Werbespots in Blöcken, die dann zusammen ausgestrahlt werden. Sie bestehen i.d.R. aus mindestens zwei Werbespots, in Ausnahmefällen sind jedoch auch einzelne Spots zulässig.

Die Werbeblockcodierung enthält für die Mediaplanung wichtige Informationen zu einem Werbeblock und ist in ihrer Zusammensetzung für alle an der AGF teilnehmenden werbeführenden Sender verbindlich. Im AGF-System ist die Werbeblockcodierung achtstellig und die unterschiedlichen Stellen enthalten folgende Informationen: Tarifart (1-2), Preisgruppe (3-4), vorgesehene Ausstrahlungsstunde (5-6), Blocknummer (7-8). Eine solche achtstellige Kombination darf innerhalb eines Sendetages beim gleichen Sender nur ein einziges Mal verwendet werden.

Als Werbemittel bezeichnet man die Form einer Werbebotschaft: TV-Spot, Anzeige, Funkspot, Kinospot, Plakat, Internet-Seite Online-Medien.

Als Werbeträger bezeichnet man das Medium für Werbebotschaften: Fernsehen, Print (Zeit-schrift + Zeitung), Funk, Kino, Plakattafeln und -säulen, Online-Medien.

Der Werbeträgerkontakt für Fernsehen ist definiert als Kontakt mit mindestens 60 aufeinander folgenden Sekunden in einer durchschnittlichen halben Stunde, in der Werbung geschaltet ist. Der Werbeträgerkontakt für Printmedien ist definiert als Kontakt mit einer durchschnittlichen Ausgabe, in der Werbung geschaltet ist. Der Werbeträgerkontakt Hörfunk ist definiert als Kontakt mit mindestens einer Viertelstunde in einer durchschnittlichen Stunde, in der Werbung geschaltet ist.

Die Werbeträgerreichweite bezeichnet die Werbereichweite eines Mediums und berechnet sich auf der Basis seiner Werbeträgerkontakt-Definition. Sie ist nach den Richtlinien der agma der zurzeit gültige Vergleichsmaßstab für intermediale Planungen.

Werbetrenner sind drei bis vier sekündige Einblendungen zwischen laufenden Programmen und Werbeblöcken. Sie sind gesetzlich vorgeschrieben und dienen der optischen Abgrenzung zwischen Programm und Werbung.

Die wirksame Reichweite bezeichnet den Anteil der Personen in einer Zielgruppe, die mindestens eine bestimmte Anzahl an Durchschnittskontakten aufweisen. Die Angabe erfolgt in Millionen oder Prozent.